2005 Fußgängerbrücke Linz
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Wettbewerb: 2005
Tragwerksplanung: Structural Design Olipitz
Auslober: Stadt Linz

Das Entwurfskonzept setzt sich zum Ziel, die extremen Randbedingungen von beinahe dreihundert Metern Pfeilerfreiheit und einer für eine Brücke dieser Art hohe Verkehrslast (Räumfahrzeug) mit einer nach wie vor leichten, möglichst transparenten Konstruktion zu meistern. Ein vorrangiges Entwurfsziel für die Anordnung der Pylone besteht darin, die hohen spannweiten für das eigentliche Seiltragwerk zu verringern. Erreicht wird dies durch ein vorwärts, über den Fluss Neigen jeweils zweier Pylonenpaare von beiden Ufern aus. Das V-förmige Auseinanderklappen  dieser Pylonenpaare lässt gemeinsam mit der Abhängung des Fahrbahnträgers ein gegen horizontal angreifende Kräfte stabiles räumliches Tragwerk entstehen. Der vom Fluss jeweils sich wegneigende Einzelpylon ergänzt dabei die Tragwerksstabilität in Längsrichtung. Dem Wunsch nach einem Witterungsschutz wird durch die Ausbildung einer Membranüberdachung entsprochen. Diese zieht sich seitlich über den nutzbaren Querschnitt der Brücke hinaus und hinunter und bietet damit auch seitlichen Schutz. Formal entspricht dieses Membrantragwerk einem Kreuzgewölbe.

 

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