2013 Neubau Rathausstrasze 1
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2013
Entwurf: Structural Design Olipitz
Tragwerksplanung:
Auslober:

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ANSICHTEN

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ENTWURFSBESCHREIBUNG 

 Städtebaulich markiert unser Gebäude einerseits die Grenze des Rathauskarrees und andererseits die Grenze des ehemaligen Glacies zu dem den 1. Bezirk umgebenden Wien. Dies könnte rund um den ersten Bezirk wie bereits am Donaukanal, sowie durch die höheren Bauten rund um Wien Mitte begonnen auch entlang der „2-er Linie“ fortgesetzt ein in sich schlüssiges gesamtstädtebauliches Konzept ergeben.

Das Gebäude läßt die vorhandenen Blickachsen aus der Josefstädterstraße auf den Stephansdom bestehen und setzt sich durch  seine Grenzlinien mit der bestehenden Karreebebauung auseinander.

Die funktionale Aufteilung der untersten Geschosse bindet das EG in den das Haus umgebenden Platz harmonisch ein. Von hieraus können das offene 1. UG sowie das 1. OG gut einsehbar mittels Freirolltreppen und einer eigenen 2-er Lift gruppe (die auch die Garagengeschosse ansteuert) erschlossen.

Das 1.UG bietet einen direkten Zugang zur U2 Station Rathaus. Die dort platzierten Shops oder Gastronomieeinheiten erhalten dadurch die nötige Besucherfrequenz.

Das 1. OG soll von innen her neben den im Haus arbeitenden Menschen auch  der Gästen von Außen durch die Platzierung von Gastronomie dienen. Nach Außen stellt dieses 1. OG die Abgrenzng l zum sich darüber hinaus erstreckenden Büroturm dar. Außerdem wird die Fassade dises Sockelgescchoßes als INFOTRÄGER von Werbung bis hin zu Wien Info oder auch Informationen von Events im Haus genutzt.

Der Zugang zu den Bürogeschoßen erfolgt kontrolliert aus den Geschossen 0 und +1 über den, den Bürogeschossen zugeordneten Liftkern.

Die beiden mit 200 PKW Parkplätzen und  Fahrradabstellplätzen ausgestatteten Untergeschosse -2 und -3 werden über 2 im EG endende Fluchtstiegenhäuser sowie 2 Lifte, die bis ins 1.OG reichen, erschlossen.

Auf der Ebene -1 befindet sich neben  den öffentlich erreichbaren Shop- und Mallflächen auch noch ein  Großteil der nötigen Haustechnik ( der Rest befindet sich auf dem Dach) sowie die Anlieferungszone  für das gesamte Gebäude.

Der Grundriss der Bürogeschosse erlaubt eine komplett flexible Nutzung einerseits hinsichtlich  der Bürogröße und andererseits hinsichtlich der Büroaufteilung. Es können also alle Geschosse von einer großen Einheit bis hin zu 4 Kleineinheiten aufgeteilt werden. Die dafür nötigen Nassraumeinheiten sind jeweils von der Liftlobby aus erreichbar.

Die Mietflächhe  kann also je nach Mieterwunsch mit Einzelbüros, Combibüros, Gruppenräumen, einer Businessclubvariante oder Mischungen dieser genutzt werden.

Die Entfluchtung aller Bürogeschoße erfolgt über zwei Stiegenhauskerne, welche im EG ins Freie führen.

Durch die Kombination der Slimline-Decke mit einem aufgeständerten Boden ist es möglich die Führung von Heizungs-, Lüftungsleitungen und Elektro-, Informatikleitungen zu trennen.

Dies führt zu einer Entkoppelung der Leitungsführungen und einer einfachen Anpassung an die jeweiligen Bürogrundrisse.

Die Büroräume die ausnahmslos direkt an der Außenfassade liegen und dadurch optimal belichtet werden,  werden durch Unetrflurkonvektoren, die mit Zuluft kombiniert werden, belüftet und beheizt. Die Absaugung der Luft erfolgt an der am Verbindungsgang liegenden Seite im Deckenbereich. Die Abluftleitungen werden im Gangbereich in Abgehängten Decken wiederum zu den vertikalen Schächten geführt.

Die Kühlung erfolgt über Bauteilaktivierung (Deckenkühlung mit Geothermie durch Tiefgründung sowie Fern-Wärme und -Kälte)

Der Sonnenschutz ist in der zweischaligen Fassade zwischen der außen angeordneten Prallscheibe und der innen liegenden öffenbaren Fassade integriert. Die Belüftung erfolgt durch die Außenscheibe und durch öffenbare Fenster der inneren Haut

Die Decken sind als sogenannte Slimlinedecken ausgeführt. Diese stellen durch die Verbundwirkung von Stahlträgern mit Betonplatte eine besonders effiziente, gewichtssparende Lösung dar.

Die Lasten werdenn  über diese Decken in  Kerne und Außenstützen bis in den Boden geführt.

Hierbei erfolgt eine Zusammenführung der Außenstützen in den Geschoßen +1 bis -1, sodass hier die Durchlässigkeit durch möglichst wenige Stützen gewährleistet bleibt.

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