2012 Medienzentrum Musik-Uni Wien

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2012
Entwurf:
Tragwerksplanung: Structural Design Olipitz
Auslober:

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ENTWURFSASPEKTE

Die Platzierung  der 3 Institute in jeweils einem gemeinsamen Geschoss bestimmt die formale Gliederung des Gebäudes.

Das Erdgeschoss fungiert als Eingangs-, Kommunikations-  und Verteilerebene. Von hier aus gelangt der Nutzer durch einen sich über 4 Geschosse sich erstreckenden Luftraum via Freitreppen und einen Lift in die den jeweiligen Instituten zugeordneten Geschosse.

Im 1.Untergeschoss befindet sich das Institut für Komposition und E-Akustik. Die beiden großen Säle  dieses Institutes reichen aufgrund ihrer Raumhöhen als Bauvolumen bis ins EG. Der auch für öffentliche Veranstaltungen zugängliche Aufnahmesaal ist dabei vom EG attraktiv über den erwähnten zentralen  Luftraum  durch die Freitreppe erreichbar. Der Eingangsbereich zu diesem Aufnahmesaal wird durch einen ins UG gezogenen Innenhof  natürlich belichtet. Die Bibliothek, die Garderobe und die  Teeküche dieses Institutes werden ebenfalls in diesem semi-öffentlichen Bereich angeordnet.

Alle Aufenthaltsräume sind entlang der Ost und Nordfassade platziert. Hier erhalten sie durch einen entlang dieser beiden Fassaden im Untergeschoss angeordneten ca. 7m breiten Freiraum eine vollwertige, natürliche Belichtung.

Das 1. Obergeschoss wird vom Institut für Tasteninstrumente belegt. Über einen großen zentralen Luftraum vom EG aus erreichbar, platzieren sich alle Unterrichts und Administrationsräume rund um das Atrium entlang der Außenfassade. Der institutseigene Vortragssaal, die Teeküche mit direktem Zugang zu einer Terrasse und die anschließenden Nassräume sind am Atrium selbst platziert.

Das Filminstitut befindet sich im 2. Obergeschoss. Ebenfalls über den zentralen Luftraum erreichbar werden hier wiederum alle Arbeitsräume entlang der Außenfassade aufgefädelt. Die gemeinsamen Funktionen des Institutes wie Bibliothek und Vortragssaal sowie der Aufenthaltsbereich bekommen einen attraktiv von oben belichteten Platz rund um das zentrale Atrium.

-          Die äußere und innere Erschließung des Gebäudes erfolgt durch den in die Nord- und Südfassade eingeschnittenen und über das Dach belichteten zentralen Luftraum. Einerseits zum südlichen Zugang von der Tongasse ausgerichtet, und andererseits zum zentralen Hof im Campus hin orientiert ist dieses zentrale Atrium des Gebäudes von allen möglichen Nutzern immer gut sichtbar.

-          Die zur Belichtung der im UG platzierten Aufenthaltsräume abgesenkte  Hoffläche wird mit Wasserflächen zu einem attraktiven Aufenthaltsbereich gestaltet.

FASSADE

Die Fassade wird aus vor die tragenden Betonscheiben gehängten hinterlüfteten Betonfaserplatten gebildet.

Die 2-Scheiben- Isolier-Schallschutzfenster sitzen aus schalltechnischen Gründen in der Ebene zwischen den quer zur Außenwand platzierten Trennwänden. In der Ebene der vorgehängten Betonfaserplatten werden den Fenstern  transluzente bewegliche Glaslamellen vorgesetzt, welche als Sonnen und Blendschutz fungieren.

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