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2010 Volksschule Mariagrün Drucken

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2010
Entwurf:
Tragwerksplanung: Structural Design Olipitz
Auslober:

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RÄUME DEFINIEREN - ORTE SCHAFFEN

Der Neubau der Volksschule Mariagrün ist der Schlussstein innerhalb des Gebäudeensembles Kinderbetreuung - Kindergarten - Volksschule. Die L-förmige Gebäudeentwicklung bezieht sich einerseits auf die Ausrichtung der Bestandsgebäude, andererseits wird die Geländeform aufgenommen. In Abstimmung mit der bestehenden Geländeentwicklung, entstehen differenzierte räumliche Situationen in Übereinstimmung mit den funktionalen Anforderungen. Richtung Nordwesten erscheint die Schule als ein eingeschoßiger Baukörper, der sich gegenüber dem Altbau zurücknimmt. Von der Schönbrunngasse aus weitet sich der Raum Richtung Haupteingang und in weiterer Folge zum Altbau hin auf und schafft dadurch eine großzügige, von äußeren Blicken geschützte Eingangszone.

Durch die Situierung an der nördlichen Bauplatzgrenze an der ca. 3m hohen nach Osten abfallenden Böschung wird der Raum zum neu gebauten Kindergarten klar abgegrenzt und definiert. Richtung Süden entwickelt sich das Gebäude um eine erhaltenswerte, bestehende Baumgruppe und lässt diese zum visuellen Zentrum der Schule werden. Jedes Geschoß bietet einen ebenerdigen Übergang zum Freiraum und damit spannende Möglichkeiten den Schulalltag zu gestalten.

 ERSCHLIESSUNG

Die Haupterschliessung erfolt von der Schönbrunngasse kommend über die vorgegebene Zufahrt auf dem Grundstück 692/3. Der Haupteingang ist ebenerdig über den Vorplatz mit barrierefreiem Parkplatz und Radabstellplatz erreichbar.

 ENTWURFSASPEKTE

Neben den funktionalen Ansprüchen ist für den Entwurf der respektvolle Umgang mit den örtlichen Gegebenheiten maßgeblich. DerBaukörper erscheint in schlichten klaren Formen, die nicht in Konkurrenz mit dem Altbau treten und in einem Verwandtschaftsverhältnis zum neu errichteten Kindergartengebäude stehen. Die funktionale und geometrische Zäsur im Knick des Baukörpers wird durch eine prismatische Auffaltung des Dachbereiches unterstrichen. In den Obergeschoßen des Altbaus ist die Dachlandschaft von außen erlebbar.

Richtung Süden öffnet sich das Gebäude mit großzügigen Verglasungen. Der Turnsaal wird Richtung Südosten vollflächig über Eck geöffnet um eine Auflösung der Gebäudekante zu erreichen und um von innen das Turnen in der Landschaft zu suggerieren.

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